Ausflugsziele

Rund um Karlstift, und einfach zu Fuß zu erreichen, locken zahlreiche gut ausgeschilderte Wanderungen zur Erholung für Jung und Alt. Fährtenkundige Wandersleute können zudem auf unzählige Forst- und Waldwege zurückgreifen.

Hochmoor

Aussichtsturm

Ein Spaziergang von etwa einer Stunde führt die unerschrockene Wandersfrau und den todesmutigen Wandersmann ins UN-Naturerbe Karlstifter Hochmoor. Und wer nicht ins Moor steigen will, dem bietet sich vom Aussichtsturm am Rande ein wunderbarer Blick über Flora und Fauna bis zu den umgebenden Hügeln.

Kohlstadlhütte

Kohlstadlhütte im Sommersonnenschein

Auf geruhsamen Waldwegen bequem erreichbar, lädt die Kohlstadlhütte zur gemütlichen Rast.

Aichelberghütte

Aichelberghütte unter Bäumen in der Sommersonne

Am Rundweg um den Gipfel des Karlstifter Hausbergs kommt man gern hier vorbei: an der Aichelberghütte. Hoch oben in der Bergesruhe liegt der heimliche Platz, an dem Wandersleute gern verschnaufen von aller Unrast des Alltags.

 

 

 

 

Blitzschlag über Karlstift

Freilich bieten die lieblichen Waldhütten auch einen gewissen Schutz vor Nässen, wenn es einmal darauf ankäme.

 

 

 

AUSFLÜGE ins Mühlviertel - Waldviertel und Böhmen

 

Sehenswertes  M Ü H L V I E R T E L

 

 

Hochaltar in Kefermarkt

( Karlstift - Kefermarkt ca. 45km )

 

1490 bis 1497 von einem unbekannten Meister geschaffene Flügelaltar zählt zu den Hauptwerken der Gotik im deutschsprachigen Raum - ein Altar, bei dem der große Reichtum im Einzelnen liegt.

Faszinierend für den Betrachter sind die liebevollst ausgeführten Einzelheiten. Keine Figur zeigt das gleiche Gewand, alle Gerätschaften wurden bis ins Detail ausgeführt. Neben dem Altar Michael Pachers in St. Wolfgang und dem Marienaltar des Veit Stoß in Krakau zählt er zu den drei großen Altären am Ende des 15. Jahrhunderts.

 

 

Freistadt

( Karlstift - Freistadt ca. 24km )

 

 

Freistadt wurde am Beginn des 13. Jahrhunderts wahrscheinlich vom Babenberger Leopold VI. an einem wichtigen Nord - Süd - Handelsweg nahe der böhmischen Grenze durch Erweiterung einer vorhandenen Siedlung planmäßig angelegt und erhielt bei dieser "Gründung" Stadt- und Marktrechte, später auch noch andere Privilegien (1277 Niederlagsrecht, 1363 Meilenrecht), die den Bürgern und der Stadt ihre Existenz sicherten. Freistadt ist daher eine privilegierte Grenzstadt.

Der Handel mit Eisen und Salz, später mit Bier und Zwirn, und die Herstellung von Eisenwaren machten die Stadt reich und die Bürger angesehen. Der Wiederaufbau der Stadt nach den Stadtbränden 1507 und 1516 bestimmt heute nach das Stadtbild; auch der mittelalterliche Stadtkern, umschlossen von Mauern und Graben, hat sich bis heute erhalten.

 

 

Liebenau - Tannermoor

( Karlstift - Liebenau ca. 12 km )

 

 

 

Das Naturschutzgebiet Tannermoor liegt in der Marktgemeinde Liebenau in der Nordostecke Oberösterreichs. Mit einer Fläche von ca. 120 Hektar, von denen knapp 100 Hektar mit Latschen bestanden sind, ist es das größte Moor im Gemeindegebiet von Liebenau und zählt zu den größten im Land.

Das Moor entstand nach der letzten Eiszeit vor ungefähr 12.000 Jahren.

 

 

 

W A L D V I E R T E L

 

 

 

Naturpark Nordwald - Bad Großpertholz

( Karlstift - Bad Großpertholz 10 km )

 

 

Ein Hauch von Skandinavien

Ein ausgedehntes Waldgebiet am Westrand des Waldviertler Hochlandes zwischen Bad Großpertholz und Karlstift ist die Heimat dieses Naturparks mit nordisch-skandinavischem Charakter. Die dichten Nadelwälder werden von inselartigen Acker- und Wiesenfluren, Teichen und Hochmooren aufgelockert

Einrichtungen und Angebote

  • Informations-Blockhaus
  • Abenteuerspielplatz
  • Tiergehege, Grillanlage
  • Aussichtsturm Schwarzenberg bei Bad Großpertholz
  • Moor-Heilbad in Bad Großpertholz
  • Frei zugänglicher Waldbadeteich „Stierhüblteich" in Karlstift
  • Schauraum zum Leben der Holzarbeiter und zur Holztrift mit Holzlehrschau
  • Rekonstruierter Triftkanal bei Karlstift
  • Neue Themenwege: Obstle(h)r-Pfad, Auf dem Holzweg

 

 

Kuenringerstadt Weitra

( Karlstift - Weitra 20 km )

 

 

Weitra – Das Tor zum Waldviertel

Die 800 Jahre alte Kuenringerstadt Weitra entstand zu Beginn des 13. Jahrhunderts unter Hadmar II. von Kuenring. Er verlegte zwischen 1201 und 1208 die um die Mitte des 12. Jahrhunderts angelegte Altsiedlung (Altweitra) - zwischen 1182 und 1190 erstmals als Zollstätte genannt - aus der Ebene auf den zwei Kilometer entfernten Granitrücken und ließ dort eine Burg und Burgstadt anlegen

Wahrscheinlich lässt sich die mittelalterliche Kuenringerstadt am besten als Herzstück des Waldviertels beschreiben. Romantiker und Historiker, Naturfreunde, Spaziergänger, Radfahrer, Golfer und Altstadtbummler kommen hier garantiert auf ihre Rechnung.

Die beeindruckende Kulisse der Bürgerhäuser – das Sgraffitohaus stammt aus dem 16. Jahrhundert – erzählt von der bedeutenden Vergangenheit der ehemaligen Handelsstadt. Mit Stolz kann Weitra von sich behaupten, die älteste Braustadt Österreichs zu sein. Mitte des 17. Jahrhunderts war die Blütezeit des Brauwesens in Weitra mit 33 bürgerlichen Brauhäusern und einem herrschaftlichenHofbräuhaus.

 

 

Stift Zwettl

( Karlstift Zwettl 28 km )

 

 

Die Zisterzienser sind im 11. Jahrhundert aus einer Reformbewegung der Benediktiner hervorgegangen.

Man legte auf das in der Ordensregel geforderte Gleichgewicht zwischen Gebet, geistlicher Lesung und Handarbeit Wert. Die starke Verankerung von Land- und Forstwirtschaft – im Waldviertel auch der Fischzucht – liegt hier begründet.

Im Lauf der Jahrhunderte entwickelten sich die Zisterzienser in Österreich zu einem Priesterorden.

Heute wirken die Zwettler Mönche in erster Linie als Seelsorger und nehmen den Bildungsauftrag im Schulunterricht und in der Erwachsenenbildung wahr.

 

 

 

B Ö H M E N 

( Tschechien )

 

 

Krumau / Cesky Krumlov

( Karlstift - Krumau ca. 55km )

 

 

Cesky Krumlov / Krumau ( Weltkulturerbe ) wird nicht umsonst “Perle des Böhmerwaldes” oder “Venedig an der Moldau” genannt.

Über einer Furt an der Moldau errichteten die Witigonen um 1240 eine Burg, die 1253 erstmals urkundlich erwähnt wurde.

 

Für viele Menschen stehen Tschechien, der Böhmerwald und damit auch Cesky Krumlov / Krumau für böhmische Knödel und gutes Bier. Das stimmt auch - allerdings lässt sich diese Region im Herzen Europas nicht nur auf Essen und Trinken reduzieren: Klerus und Adel haben das Land mit beeindruckenden Burgen und Schlössern überzogen, sehenswerte Kirchen und Klöster gebaut; nicht zu vergessen die zum Teil noch unberührte Natur, die Landschaft mit der ganzen Schönheit Böhmens. Die malerischen Gässchen mit den Straßencafés, den größeren und kleineren Galerien, den urigen wie renommierten Restaurants - dies alles fügt sich zu einem unvergleichlichen Ganzen zusammen (Museen, Galerien oder Besichtigungsmöglichkeiten von Brauerei/Bergwerk sind beim Tourismusverband in Krumau zu erfragen).